Protz & Co

Bei einem großen Pflegekongress im Mai 2017 in Berlin

waren wir nicht nur von der Disziplin der 1100 teilnehmenden Pflegekräfte beeindruckt, die bei strahlendem Wetter 2 Tage Vorträge, uns, aber auch leckere Häppchen goutierten, sondern auch vom Charme der Großstadt:


Im April 2016 waren wir in Ankara

und freuten uns sehr zur Neu-Eröffnung des Goethe-Instituts unser 'Wort im Orientexpress - eine Sprachreise nach Deutsch-Absurdistan' spielen zu dürfen. Wir haben Erdogans Palast von weitem gesehen und seine Nähe in Gesprächen über Politik gespürt, die nur unter vier Augen möglich waren. Auch auf den vielen neugebauten Autobahnen waren wir nachdenklich unterwegs.

Aber in den kleinen Läden und Geschäften, den Teestuben und Kneipen, wurden wir immer mit einem sehr herzlichen 'hos geldiniz' begrüßt.


St. Petersburg ist eine unglaublich beeindruckende Stadt.

Im November 2013 spielten dort wir auf Einladung des dortigen Goethe-Instituts zum DeutschlehrerInnen-Kongress und führten in einem Workshop in unserer Kunstform ein: 'Das Handwerk des Mundwerks.' 

Wir wurden nicht nur ganz wunderbar betreut, sondern auch in einem Schnell-Intensivkurs in Geschichte und Landeskunde unterrichtet und ganz nebenbei mit vielen Hinweisen und Tipps zur Erkundung der Stadt ausgestattet.

Kurzum: Es war richtig schön!!!


Zur Eröffnung der Deutschlandwochen im September 2013 in Minsk

spielten wir in der Aula der Universität und am nächsten Tag im Haus der belarussischen Freundschaft. Am nächsten Tag entdeckten wir diese wunderschöne Bank im Regierungs-viertel:                 

Minsk ist - eine große Überaschung - grün, grün und nochmal grün. Wir waren viel unterwegs. Zu Fuß. Unsere Eindrücke haben wir in einem Gastbeitrag für das Darmstädter Echo  zusammengefasst: http://www.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/theater/kleinkunst/Gastbeitrag-Ueberraschungen-in-Minsk;art5150,4412595
 

Standing ovations in Montana (Bulgarien)

und wir haben es erst gar nicht kapiert und dachten, die stehen jetzt alle auf, weil sie ihr Abendessen wollen.

Es war ein wunderbarer Aufenthalt 2005 in Bulgarien. Zuerst waren wir in Sofia, wo wir einen öffentlichen Auftritt hatten, der sehr gut besucht war und fuhren dann gemeinsam mit dem Team vom Goethe-Institut nach Montana, wo die 15. Jahrestagung des nationalen Deutschlehrerverbandes stattfand und wir zum Abschluß spielten. In einer riesigen alten Schule, die im Schichtbetrieb genutzt wird - das stelle man sich mal in Deutschland vor! - , da es zu wenig Raum und zu viel Schüler gibt.

Dazwischen wurden wir ganz liebenswürdig betreut mit einem ausführlichen und sehr informativen Besuchsprogramm.


Chicago, Minneapolis, , Baltimore und

dann von Washington aus zurück: das waren im März 2004 4 Auftritte, 4 Flughäfen und eine Strecke innerhalb Nordamerikas in 6 Tagen, die der von Norwegen nach Süditalien entspricht. Wir fühlten uns nicht nur so, wir sahen auch so aus.   

P.J. war ständig auf der Suche nach Feuerzeugen und einer Möglichkeit zu rauchen um dann auf dem Washingtoner Flughafen, eingepfercht in einen umwölkten Glaskubus der flammenden Rede eines Japaners zu lauschen, der sich über den Umgang der reichsten Nation der Erde mit den Rauchern beklagte und den Amerikanern empfahl weiter zu rauchen, aber grünen Tee zu trinken. Dann würden sie auch nicht krank werden. 

Krank wurde P.J. beim Hinflug, was nicht am Piloten lag, sondern an einem unbehandelten Bandscheibenvorfall. So verbrachte er den ersten Tag bei einem Heilpraktiker in Minneapolis, der übrigens sehr zu empfehlen ist.
Minneapolis stimmte uns auf das gigantische Chicago ein, aber auch dort fanden wir eine nette verrauchte Bar, natürlich mit viel Jazz, und ruhige Restaurants. Und während wir am dritten Tag auf der Michigan Avenue zu unserem Auftritt beim Goethe-Institut hetzten (wir dachten zu Beginn, wir könnten zu Fuß gehen), begegnete uns zwischen Hunderten von Menschen Wolfram Knauer vom Jazz-Institut in Darmstadt. Das hat schon etwas sehr Putziges oder?

Ganz anders dagegen das ländliche Baltimore, wo wir in einem College spielten und anschließend in sehr netter Runde gemeinsam zu Abend aßen. Dort lernten wir Gabriele kennen, die uns anbot Washington zu zeigen. Tja, was soll man sagen. Das war richtig klasse.

Leider wußten wir das vorher nicht, sonst hätten wir gerne noch ein paar Tage verlängert.

Alles in allem, war unser Eindruck von Nordamerika vor allem: big.






Ob in der Paulskirche bei einem Festakt (2000),

auf dem Frankfurter Römer zum 1. Mai 2000, dort hatten wir unser bisher größtes - fünfstelliges - Publikum (okay, okay, sie sind nicht alle wegen uns gekommen:)), auf dem größten Messegelände der Welt, nämlich beim Bundestag des deutschen Sportbundes in Hannover (2000), der Saalburg (2001), beim unglaublich schönen Goethe-Institut in Rom mit der Adresse Via Savoia, 15 (2003), dem Audi-Forum in Ingolstadt (2004), dem medizinischen Hörsaal in Lissabon im Herbst 2004 (im Goethe-Institut wurde renoviert, so dass wir zu den benachbarten Medizinern ausweichen mussten - es roch etwas merkwürdig), der T-Mobile Zentrale in Bonn vor Hunderten von Personalern 2005, der deutschen Bundesbank 2006 - dort dauerte es einige Zeit bis wir überhaupt reingelassen wurden, beim Kongress 'Erfahrung hat Zukunft' im Sommer 2007 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden, das alles war spannend und teilweise recht witzig.

Aber nichts gegen das vollverglaste Männerklo auf der Vorstandsetage der Commerzbank: mit Urinier-Richtung auf die Stadt Frankfurt allgemein und die Dresdner Bank im besonderen. Leider hatten wir keinen Photoapparat dabei. Gespielt haben wir da übrigens nicht, obwohl die Größe des Klos manchem Kleinkunsttheater entspricht; gespielt haben wir für den LSB Hessen im benachbarten Saal.